Unsere Entstehungsgeschichte
Unter dem Namen La
Banda hat sich eine Reihe von renommierten Musikern zusammen gefunden, die
bereits in der Vergangenheit häufig in verschiedenen Konstellationen
zusammengespielt hatten. Das Repertoire des
Orchesters umfasst u.a. die Passionen, Oratorien und zahlreiche
Kantaten J.S. Bachs sowie die großen Chorwerke von Monteverdi, Händel, Haydn und
Mozart.
1995 folgte das Orchester einer Einladung in die damalige "Kulturhauptstadt
Europas" Luxemburg und brachte dort zum Abschlusskonzert des Festivals unter
großem Beifall "Die Schöpfung" von J. Haydn zur Aufführung. Ein viel beachtetes
Konzert der "Karmelitenvesper" von G.F. Händel im November 1996 bei den Fürther
Kirchenmusiktagen wurde ebenso vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten wie die
Aufführung von G.F. Händels Oratorium "Israel in Egypt" im November 2001 in St.
Sebastian in München.
La Banda hat sich durch weit über 100 Konzerte und Rundfunkaufnahmen in ganz
Deutschland und im benachbarten Ausland eine begeisterte Fangemeinde erspielt.
Das hervorstechende Merkmal von La Banda ist ihr lebendiges und ausdrucksstarkes
Musizieren, der intensive Kontakt der Musiker untereinander und die Freude am
Spiel, die schnell den Funken zum Publikum überspringen lässt.
"Alte", also historische Instrumente und ein Studium der Musizierpraxis sowie
der Spieltechniken des 18. Jahrhunderts stellen dabei eine selbstverständliche
Basis dar. Doch soll die "historische Aufführungspraxis" kein Selbstzweck sein.
Im Vordergrund der musikalischen Überlegungen steht die Idee, Geist und Herz der
Musik früherer Epochen wieder fühlbar und erlebbar zu machen.
Heinz Schwamm, M.A.